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SPÖ will Chancen-Campus als Antwort auf Digitalisierung

7. April 2019

SPÖ will Chancen-Campus als Antwort auf Digitalisierung

Mit einem neuen Ansatz, der gemeinsam von der Stadt Leonding – auf Initiative von Bildungsstadträtin Sabine Naderer-Jelinek – und der Pädagogischen Hochschule (PH) Oberösterreich entwickelt wurde, sollen Jugendliche in Leonding besser auf die digitale Zukunft vorbereitet werden. Gleichzeitig sollen so mehr Fachkräfte für die Leondinger Unternehmen ausgebildet werden. 1,7 Millionen Euro investiert Leonding in die Anbindung der Leondinger Schulen an das Glasfasernetz“, so Bildungsreferentin Vbgm. Sabine Naderer-Jelinek. Parallel dazu, arbeiten die Schulen gemeinsam mit der PH an Möglichkeiten, digitale Medien sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. „Die Leondinger Schulen sollen Pilotschulen werden“, so Margit Steiner, Institutsleiterin an der PH, die das Konzept im Auftrag der Stadt entwickelt hat. Schon in den Kindergärten werden Kinder auf die Digitalisierung vorbereitet. Hier geht es aber nicht um den Gebrauch von Handys oder Computern. Sondern darum, den Kindern Erfahrungen zu vermittelt, die für späteres digitales Arbeiten notwendig sind. Dazu gehört etwa, Bausteine nach einem bestimmten Muster anzuordnen o.a. Mehr Berufsorientierung Während natürlich bei den Kleinen angesetzt werden muss, um das technische Verständnis zu fördern, müssen auch junge Menschen, die technisch vorgebildet sind – etwa durch die Leondinger HTL – nachher noch Möglichkeiten in unserer Stadt vorfinden. Das ist wichtig, damit sie für die Unternehmen in der Stadt verfügbar bleiben. Deshalb soll gemeinsam mit der Fachhochschule Oberösterreich ein Master-Studium namens „Digital Human Science“ direkt in Leonding angeboten werden. Derzeit wird am Curriculum gearbeitet, die Leondinger Wirtschaft, also Firmen wie Poloplast, Rosenbauer, Siemens, Ebner oder Klampfer, ist eingebunden. Das Studium könnte bereits im Herbst 2020 starten. Räumlich soll der Chancen-Campus am Harter Plateau angesiedelt werden. „Es gibt schon jetzt bei der Kürnberghalle und in der HTL Räume, die wir nützen können“, sagt Naderer-Jelinek. Später könnte auch ein Gebäude oder mehrere – so wie bei einem Campus üblich, entstehen. Mit dem Land, der Bildungsdirektion und dem Bildungsministerium gab es bereits Gespräche und erste positive Signale für dieses zukunftsträchtige Projekt.

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